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Curriculum Vitae
Jan 6th, 2010 by fxe


Name: Franz Xaver Erhard
Geboren: 26. Mai 1973 in München
verheiratet
Wohnort: Berlin und Lhasa
Fremdsprachen: Englisch, Tibetisch
Grundkenntnisse in: Latein, Mongolisch, Russisch, Chinesisch

Ausbildung:

seit 01.10.2010 Mitglied im Graduiertenkolleg “Religiöser Nonkonformismus und kulturelle Dynamik” der Universität Leipzig
01.10.2003-30.03.2005 DAAD-Stipendiat an der Tibet University Lhasa.
01.08.2001 M. A. in Neuerer Deutscher Literatur und Tibetologie von der Freien Universität, Berlin
01.03.1999 – 01.03.2000 Studium der tibetischen Sprache an der Tibet University, Lhasa.
01.10.1996 – 01.08.2001 Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität und Zentralasien-Studien/Tibetologie an der Humboldt-Universität Berlin
01.04.1993 – 30.09.1996 Literaturwissenschaft und Philosophie an der Technischen Universität Dresden

Arbeit:

15.12.2005 Gründung der Erhard & Holler GbR in Berlin.
01.10.2002-30.09.2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralasien-Institut/Tibetologie, Humboldt-Universität, Berlin.
01.06.-30.09.2002 Praktikum bei Tibet Initiative Deutschland e.V.
2001-2003 Lehraufträge am Institut für Zentralasien-Wissenschaften/Tibetologie der Universität Leipzig.
2001 - Reiseleiter für Hauser Exkursionen Intl., München, mit dem Spezialgebiet tibetischer Regionen in China, Indien und Nepal.

Sonstiges:

2001 Gründungsmitglied von Central Asia on Screen and Stage e.V., einem Verein zur Förderung zentralasiatischer Kultur in Deutschland
2000 Soziale und politische Arbeit mit Jugendlichen in Brandenburg (LänJA e.V)
1999 Unterstützung der deutschen protestantischen Minderheit in Rumänien
1994-1996 Mitherausgeber des Dresdener Stadtmagazins “alltag”
„Die Kanonen des Feindes … “
Apr 27th, 2009 by fxe

Der Aufsatz Stephanie Römer & Franz Xaver Erhard. (2007). “‘Die Kanonen des Feindes gleichsam auf ihn selber richten.’ Interkulturelle Auseinandersetzungen der Herrnhuter Brüderunität im Westhimalaja.” ist ursprünglich mit Abbildungen in den  Zentralasiatische Studien (ZAS)(36), Seite 237-262. erschienen.

„Die Kanonen des Feindes gleichsam auf ihn selber richten.“ Interkulturelle Auseinandersetzungen der Herrnhuter Brüderunität im Westhimalaja

von Stephanie Römer und Franz Xaver Erhard (Berlin)

„Wir woll’n uns gerne wagen
In unsern Tagen
Der Ruhe abzusagen,
Die’s Tun vergisst.
Wir woll’n nach Arbeit fragen,
Wo welche ist;
Nicht an dem Amt verzagen,
Uns fröhlich plagen
Und unsre Steine tragen
Aufs Baugerüst.“

(Jäschkes Gesang zur Begrüßung von Pagell und Heyde in Kyelang)1

Im 19. Jahrhundert waren es oftmals Missionare, die die Wissenschaft um bedeutende Beiträge bereicherten. Das Fach der Tibetologie profitierte von einer ganzen Reihe von Wissenschaftler-Missionaren der Herrnhuter Brüderunität. Die berühmtesten Namen, um nur einige zu nennen, sind August Heinrich Jäschke (1817-1883), August Wilhelm Heyde (1825-1907), August Hermann Francke (1870-1930) und der Herrnhuter Missionsarzt Karl Rudolf Marx (1857-1891). Durch die Missionsarbeit im Westhimalaja trafen die Europäer auf ihnen bis dahin weitgehend unbekannte kulturelle und religiöse Praktiken. In diesem Aufsatz soll der interkulturelle Austausch zwischen den Unitätsbrüdern und der lokalen Bevölkerung thematisiert werden, wobei folgende Fragen im Mittelpunkt stehen: Wie wurden die Besonderheiten der lokalen Religions- und Kulturpraktiken in die Missionsarbeit der Brüderunität einbezogen? Und wie reagierte die Bevölkerung auf die kulturelle Annäherung der Missionare? Read the rest of this entry »

Magical Realism and Tibetan Literature
Apr 27th, 2009 by fxe

Der vollständige Text kann >>hier<< aufgerufen, heruntergeladen oder ausgedruckt werden. Im folgenden eine Leseprobe:

„Irgend etwas einem europäischen Roman entsprechendes gibt es in Tibet nicht, ja, wir müssen sagen, die lamaistische Literatur gehört bei allem religionsgeschichtlichem Interesse, welches sie beansprucht, zum allerlangweiligsten, was sich der normale Mensch vorstellen kann.” 1

Thus reflects August Herrman Francke in a report published in 1906 in the Missionsblatt der Brüdergemeine upon the various obstacles he encounters in editing what was the first Tibetan-language newspaper, the La dvags ag bar. One of the main problems in compiling an interesting (and hence commercially successful) paper, he noted, was the lack of entertaining and complex literature in Tibetan. He would have certainly been surprised, and maybe even pleased, to see the development of Tibetan literature over the last two decades. Read the rest of this entry »

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